Allgemein

  • Identifikationsstandards: Firmen und Produkte eindeutig kennzeichnen: DUNS®, GTIN (ehemals EAN), EPC, GRAI/GIAI, GLN (ehemals ILN), NVE/SSCC, PZN, UPIK, ...
  • Klassifikationsstandards: Produkte einheitlich beschreiben: eCI@ss, ETIM, GPC, proficI@ss, UNSPSC, ...
  • Katalogaustauschformate: Produktdaten elektronisch bereitstellen: BMEcat, cXML, Datanorm, Eldanorm, PRICAT, RosettaNet, xCBL, ...
  • Transaktionsstandards: Geschäftsdokumente automatisiert austauschen: EANCOM®, EDIFICE, GS1 XML, OAGIS, ODETTE, openTRANS, RosettaNet, UBL, ...
  • Prozessstandards: Komplexe Geschäftsabläufe automatisieren: ECR (Category Management, VMI, ...), ebXML, RosettaNet, SCOR, ...

Die wichtigsten eBusiness Standards

Die DIG versteht sich als "Dolmetscher" zwischen den Geschäftspartnern, um Dokumente, Protokolle sowie Dateien medienbruchfrei und automatisiert auszutauschen. Wir bedienen uns internationalen Standards.

Klassifikationsstandard eCl@ss

Mit einem Klassifikationsstandard können Sie Ihre Produkte in eine einheitliche Struktur bringen und standardisiert beschreiben. So gibt Ihnen eCl@ss eine Struktur sowie Merkmalsleisten, Schlagworte und Synonyme vor, denen Sie Ihre Produkte zuordnen können, um die Suche nach Ihren Produkten zu erleichtern. So werden Ihre Produkte überall gleichermaßen gefunden. eCl@ss ist in der Industrie, im Handel, im Handwerk, bei Lebensmitteln, Dienstleistungen u.v.m. seit dem Jahr 2000 etabliert. eCl@ss deckt mit seinen 40.800 Produktklassen und 16.800 Merkmalen einen Großteil der gehandelten Waren und Dienstleistungen ab. Viele Branchenstandards (z.B. aus Elektroindustrie, Medizintechnik, Bauwesen, Papierwaren/Bürotechnik) suchen die Interoperabilität, um die Potenziale eines branchenübergreifenden Standards umzusetzen.

http://www.eclass.de/eclasscontent/standard/overview.html.de

Katalogaustauschformat BMEcat

Führende Unternehmen einigen sich auf einen Katalogstandard für den elektronischen Handel. Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME), Frankfurt a.M., hat eine Initiative zur Entwicklung eines Standards zur elektronischen Datenübertragung für Produktkataloge gestartet, an der sich namhafte Unternehmen mit viel Engagement beteiligt haben. Zu den BMEcat-Initiatoren und BMEcat-Förderern gehören die folgenden Unternehmen. Die Version 1.0 des Standards mit dem Namen "BMEcat" wurde im November 1999 in Frankfurt verabschiedet. Die fachlichen Entwicklungen wurden von Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart und den Universitäten Duisburg-Essen BLI, und Linz durchgeführt. Mit der Version 1.2, welche zur CeBit 2001 in Hannover vorgestellt wurde, setzte sich BMEcat als de facto Standard für den Austausch elektronischer Produktkataloge durch.

http://www.bmecat.de/deutsch

Open Catalog Interface (OCI)

Ist eine offene und standardisierte Katalogdatenschnittstelle zum Austausch von Katalogdatensätzen zwischen SAP-eProcurement-Systemen (meist "SAP Enterprise Buyer Professional", kurz EBP) und beliebigen anderen Katalogen. Der SAP-Anwender greift dabei auf aktuelle Katalogdaten des Anbieters über das Internet via der Standard-Internetprotokolle direkt zu. Ein häufig verwendeter Begriff für dieses Interface ist auch "Punchout", weil das SAP System verlassen wird und zu einem externen Shopsystem leitet. Der Warenkorb des SAP Systems wird dann um die dort befindlichen Artikel angereichert, mit der Bestellung. Der Vorteil liegt darin, dass somit der Einkauf beim Lieferanten (der meist das Shopsystem stellt) sofort im SAP verbucht ist. OCI wurde von der Firma SAP AG entwickelt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Catalog_Interface